2009-12-23

Ford verkauft Volvo nach China

Schon in interessant, was sich derzeit im Automarkt alles tut und was aus alten europ�ischen Traditionsmarken wird. Fort mit der aufgekauften Marke Volvo dachte sich nun jedenfalls der US-Autobauer Ford und verkaufte seine Tochter ins Reich der Mitte:
Der US-Autokonzern Ford hat den Verkauf seiner schwedischen Tochter an den chinesischen Hersteller Geely unter Dach und Fach gebracht. Geely best�tigte am Mittwoch die Einigung. Ein Firmensprecher sagte in Peking, das Unternehmen habe mit Ford "in allen wichtigen Punkten" �bereinstimmung gefunden. Der Vertrag werde voraussichtlich im ersten Quartal des neuen Jahres unterzeichnet, die Transaktion im zweiten Quartal abgeschlossen, teilte Ford am Mittwoch mit, ohne zun�chst einen Preis zu nennen. In Unternehmenskreisen war von etwa zwei Milliarden Dollar die Rede. Ford hatte Volvo vor zehn Jahren f�r 6,5 Milliarden Dollar �bernommen.

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2009-11-16

Obama preist das Internet in Schanghai an

Etwas versteckt am Ende eines "Town-Hall-Meetings" in Schanghai durfte der "pazifische" US-Pr�sident Barack Obama noch die Werbetrommel f�r die Internetfreiheiten r�hren:
So charmant hat noch kein Politiker den Chinesen gesagt, dass sie eine Diktatur sind: US-Pr�sident Obama sprach in Shanghai vor ausgesuchten Studenten - und erkl�rte ihnen die Vorz�ge von unzensierten Nachrichten. ... Wenige Stunden bevor Obama das Museum betrat, wurden von der zust�ndigen Zensurbeh�rde noch schnell 1800 Web-Seiten geschlossen, berichtete die Lokalzeitung. ... Seiner Meinung nach komme eine Gesellschaft besser voran, wenn sie offen sei, sagte Obama, offen auch f�r die Meinung Andersdenkender. Ohne das Internet w�re er gar nicht Pr�sident geworden. Nat�rlich w�rden die M�chtigen im Internet viel kritisiert, er jetzt auch. Aber nicht nur das Land werde dadurch besser, sondern auch der Pr�sident. Er jedenfalls halte den offenen, den ungefilterten Zugang zu Informationen f�r ein "universelles Recht".

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2009-06-03

Hummer kommt unter den chinesischen Hammer

Ein chinesischer Konzern hat sich die Marke "Hummer" des pleiten US-Autobauers GM unter den Nagel gerissen:
Wenn alles glatt l�uft, d�rfen die Chinesen den Hummer bald legal nachbauen. Dann werden die Gel�ndewagen, die erst in Bagdad und sp�ter in Beverly Hills gro� raus kamen, an den Baumaschinenhersteller Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery Co. verkauft. Dabei �bernehmen die Chinesen nach einer GM-Mitteilung vom Dienstag nicht nur die Markenrechte, sondern auch die F�hrungsmannschaft und die bestehenden H�ndlervertr�ge. "Wenn der Deal klappt, sind damit mehr als 3000 Jobs in den USA gesichert", sagt Markenchef James Taylor. Noch allerdings ist v�llig unklar, was Tengzhong - der gr��te private chinesische Hersteller von Maschinen f�r den Hoch- und Tiefbau sowie f�r den Energiesektor - mit dem Hummer anstellen will. Denn auch wenn die F�higkeiten des Gel�ndeg�ngers unbestritten sind, taugt er nur bedingt als Baustellenfahrzeug. Und eine neuerliche Milit�rkarriere ist f�r den einstigen W�stenkrieger denkbar unwahrscheinlich. Schlie�lich gibt es auch daf�r mittlerweile billigere und bessere Fahrzeuge. F�rs erste also wird der Hummer offenbar genau das bleiben, was er schon immer gewesen ist: Ein Gel�ndewagen von altem Schrot und Korn.

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2008-07-10

USA sehen sich von chinesischen Spionen �berrannt

Die New York Times berichtet �ber angeblich zunehmende chinesische Spionaget�tigkeiten in den USA:
In interviews, current and former intelligence and law enforcement officials demonstrated uncertainty as to the precise scope of the problem of Chinese espionage. But many officials offered a similar description of the pattern of the cases: Chinese government and state-sponsored industries have relied on the Chinese diaspora � using immigrants, students and people of second- and third-generation Chinese heritage � and regular commercial relations to operate a system in which some people wittingly or unwittingly participate. One senior law enforcement official involved in prosecuting such cases said the Chinese had �a game plan of sending out lots of tiny feelers in hopes of getting back small bits of seemingly unrelated information in hopes of creating a larger picture.� David W. Szady, who as an assistant director of the F.B.I. ran its counterintelligence division until retiring in 2006, said the Chinese had �mastered the use of multiple redundant collection platforms� by looking for students, delegates to conferences, relatives and researchers to gather information.

Federal investigators have come to believe, Mr. Szady said in an interview, that while the collection system may appear haphazard, even random, the Chinese �have become very focused on what they want.� Officials said that several other nations, notably Iran and Russia, had aggressively engaged in espionage aimed at the United States. But Joel F. Brenner, the intelligence community�s top counterintelligence official, said China was by far the leading practitioner. In an interview, Mr. Brenner described China�s information-gathering efforts as �a full-court press and relentless.� As a result, he said, few professional analysts �really think that what�s going on is anything other than an orchestrated, deeply thought-out, strategic campaign.� But, Mr. Brenner said, not all the information-transfer cases involving China are part of that suspected government-led espionage effort. �Some instances are purely commercial and just involve greed,� he said.

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